Die Wiederbelebung von Web-Spielen: Von der Flash-Nostalgie zu den 3D-Welten von VIVERSE

Wenn Sie in den 90er-Jahren geboren wurden, haben Sie wahrscheinlich schöne Erinnerungen daran, wie Sie vor Ihrem Computer saßen und auf einen Link klickten, um Ihre Lieblings-Minispiele zu spielen. Neopets, Club Penguin, Miniclip und Newgrounds – alles, was Sie brauchten, war diese Website! Keine Installation. Keine Anforderungen an die Gerätespezifikationen. Nur Sie, Ihre Freunde – sofern diese nicht Hausarrest hatten – und ein einfacher Heimcomputer. Ein Klick mit der linken Maustaste, und schon eröffnete sich Ihnen eine ganz neue Welt, die Sie erkunden, in der Sie spielen und die Sie genießen konnten (vorausgesetzt, Sie mussten nicht wegen eines Anrufs in der Warteschleife von Ihrem Internetanbieter rausgeworfen werden).
Wir auch! Deshalb setzen wir uns mit Leidenschaft dafür ein, dass VIVERSE das Portal für 3D-Inhalte in diesem global geteilten Raum wird, in dem wir aufgewachsen sind und mit dem wir uns weiterentwickelt haben. Unser Ziel ist es, webbasierte Spiele und Erlebnisse der nächsten Generation zu verbessern und zu fördern – und als zentrale Drehscheibe für deren Inhalte zu dienen. Indem wir unseren Beitrag dazu leisten, die Art und Weise zu gestalten, wie wir durch Spiele, Erlebnisse und Interaktionen miteinander in Verbindung treten, würdigen wir die Plattformen, die uns vorausgegangen sind.

Von Flash zu HTML5: Die Blütezeit und die Grenzen von Webspielen
Auf den Websites, die wir in den 90er-Jahren und Anfang der 2000er-Jahre nutzten, war Flash das Rückgrat der Web-Interaktivität. Es ermöglichte Animationen, Chatrooms und die Minispiele, mit denen wir aufgewachsen sind, und bot reichhaltige visuelle Darstellungen sowie Interaktion in Echtzeit. Als Sicherheitsprobleme auftraten und die Anforderungen an plattformübergreifende Kompatibilität stiegen, stellten große Plattformen wie Apple die Unterstützung ein, was zum schrittweisen Auslaufen von Flash führte.
HTML5 setzte sich bald durch, da es keine zusätzlichen Plug-ins erforderte und direkt von den Browsern unterstützt wurde. Es versprach eine „downloadfreie, plattformübergreifende“ Zukunft für Mobiltelefone, Tablets und Computer. Entwickler nutzten HTML5, um eine neue Generation von Webspielen zu schaffen, die den Geist des sofortigen Spielens ohne Installation fortsetzten und schließlich den Schritt in 3D-Welten wagten.
Spiele wie das Multiplayer-Spiel, bei dem man Zellen frisst Agar.io und der Endlos-Keksgenerator „Cookie Clicker“ lösten eine Welle einfacher, aber süchtig machender Casual Games aus. Unkomplizierte Multiplayer- und Idle-Clicker-Mechaniken verstärkten den Drang, weiterzuspielen.

Der Markt für mobile Spiele erlebte jedoch einen rasanten Aufschwung durch native App-Spiele wie „Angry Birds“ und „Candy Crush“, die HTML5 in puncto Grafik und Laufruhe übertrafen und dank Touch-Steuerung sowie Push-Benachrichtigungen ein Spielen zu jeder Zeit und an jedem Ort ermöglichten. Obwohl HTML5 technisch gesehen der Nachfolger von Flash war, gelang es ihm nicht, die Leistungsbarrieren zu überwinden, um Webspiele in das Zeitalter der 3D- oder groß angelegten interaktiven Spiele zu führen.
Heute, da Spiele und virtuelle Welten nach immer mehr Realismus streben, scheint diese einfache Freude in weite Ferne gerückt zu sein. Vergessen Sie AAA-Titel; selbst bekannte Plattformen für virtuelle Welten erfordern das Herunterladen von Apps. Wenn Sie diese auf dem Handy, dem PC oder in VR erleben möchten, müssen Sie für jedes Gerät, auf dem Sie sie nutzen möchten, eine eigene Version herunterladen und die Updates auf allen Geräten verwalten. Diese Plattformen bieten reichhaltigere Interaktionen, feinere Grafiken und umfassendere Community-Erlebnisse, erhöhen aber auch die Hürden für die Teilnahme.
HTCs VIVERSE Worlds weckt wieder dieses vertraute Gefühl – keine Downloads, keine Installationen. Wo auch immer Sie sich befinden, auf jedem beliebigen Gerät: Öffnen Sie einfach einen Browser, klicken Sie auf einen Link und tauchen Sie in eine 3D-Welt ein. Dieses Mal sind wir nicht nur Spieler, sondern auch Schöpfer, Entwickler und Künstler, die virtuelle Räume gestalten und andere einladen, diese zu erkunden.
Bietet VIVERSE 3D-Erlebnisse im Internet an?
Webbasierte 3D-Erlebnisse hatten Schwierigkeiten, sich in der breiten Masse durchzusetzen. Nach dem Ende von Flash übernahm HTML5 die Führung und versprach „plattformübergreifende Erlebnisse ohne Download“, doch technische Einschränkungen verhinderten reichhaltige Interaktionen. Komplexe Spiele waren mit Verzögerungen, langsamen Ladezeiten und beeinträchtigter Grafik konfrontiert. Web-3D blieb ein Konzept, das auf die richtigen Voraussetzungen für eine breite Nutzung wartete.
Mit der Weiterentwicklung grundlegender Technologien, Erstellungswerkzeuge und Methoden zur gemeinsamen Nutzung ist Web 3D nun praxistauglich geworden. In Anlehnung an die drei Säulen der KI – Rechenleistung, Daten und Algorithmen – stützt sich Web 3D nun auf drei Schlüsselelemente:
1. Leistungssteigerungen für 3D-Welten
WebGPU, eine neue Grafiktechnologie für das Web, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Im Jahr 2023 veröffentlichte das W3C einen stabilen Standardentwurf, der als Nachfolger von WebGL die moderne GPU-Leistung (wie sie beispielsweise in Spielekonsolen oder High-End-Smartphones zum Einsatz kommt) voll ausschöpft.
Webseiten können nun auf dieselbe Technologie zurückgreifen wie Spiele oder professionelle 3D-Software (wie Vulkan, Direct3D 12 und Metal) und bieten dadurch flüssigere Darstellungen, mehr Details und eine geringere Belastung des Geräts. Es ist, als würde man Browser mit einem Grafikkartentreiber auf Spielniveau ausstatten, wodurch bisher unmögliche Web-Funktionen zu flüssigen, leistungsstarken Erlebnissen werden.
Hardware-Unterstützung allein reicht jedoch nicht aus. Die Polygon-Streaming-Technologie von VIVERSE ist entscheidend für die effiziente Darstellung umfangreicher 3D-Szenen. Sie zerlegt umfangreiche 3D-Modelle in kleinere Teile, lädt nur das, was für die aktuelle Ansicht des Nutzers erforderlich ist, und ermöglicht so eine nahtlose Darstellung und ein nahtloses Laden, ohne dass der gesamte Raum vorab geladen werden muss. Effekte, die früher auf High-End-Computer beschränkt waren, sind nun auch auf gewöhnlichen Smartphones und Tablets verfügbar!

2. Unterstützung für die umfangreiche und einfache Erstellung von Inhalten
Ganz gleich, wie gut eine Plattform auch sein mag – sie muss die Nutzer mit noch besseren Inhalten an sich binden.
VIVERSE Worlds unterstützt verschiedene gängige 3D-Engines und Erstellungstools, sodass Kreative aller Erfahrungsstufen ihre Werke veröffentlichen können, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, wie sie diese auf verschiedene Plattformen portieren können. Wenn Sie ein normaler Nutzer sind, können Sie VIVERSE Create nutzen, um Ihren 3D-Raum im Web mithilfe von Drag-and-Drop-Bearbeitung und Vorlagen schnell zu erstellen – ganz ohne Programmierkenntnisse. Zur Erstellung interaktiver Szenen können Sie das integrierte Sketchfab -Assets, Bilder, Videos und externe Links nutzen.
Wenn Sie mit professionellen Tools vertraut sind, bietet VIVERSE Worlds umfassende Unterstützung. Open-Source-3D-Engines wie PlayCanvas, die für WebXR optimierte Wonderland Engine und sogar Unity for Web können 3D-Erlebnisse direkt auf der Plattform veröffentlichen, wodurch unnötiger Aufwand und Probleme bei der Formatkonvertierung vermieden werden.
3. Veröffentlichen und bewerben Sie Ihre Arbeit, damit sie wahrgenommen wird
Damit sich 3D-Räume durchsetzen können, müssen sie nicht nur gut gestaltet sein, sondern auch gesehen und geteilt werden.
VIVERSE steigert die Sichtbarkeit durch themenbezogene Kuratierung und Kooperationen mit Kreativen, indem es Themenbereiche einrichtet und Wettbewerbe veranstaltet, die herausragende Kreationen in den Mittelpunkt rücken. Zudem verfügt die Plattform über ein Punktesystem, das zur Erkundung anregt und sicherstellt, dass Inhalte nicht nur veröffentlicht werden, sondern auch weiterhin auf der Plattform zirkulieren. Dadurch entsteht ein organisches Ökosystem, das Web 3D in den Alltag von mehr Menschen bringt.

Welche Möglichkeiten eröffnen sich, wenn das Teilen von 3D-Inhalten einfacher wird?
Bei VIVERSE Worlds geht es nicht darum, ein riesiges virtuelles Königreich aufzubauen oder sich als digitaler Prototyp einer zukünftigen Gesellschaft zu präsentieren. Das Ziel besteht darin, das Problem zu lösen, dass 3D-Inhalte aufgrund hoher Zugangsbarrieren unzugänglich sind. Lange Zeit galten 3D-Erlebnisse als komplex, waren ausschließlich Fachleuten aus den entsprechenden Bereichen vorbehalten und ließen sich nur schwer mit anderen teilen.
Mit dem Eintritt in das Zeitalter der KI und dem Wegfall vieler Hindernisse dank offener Standards werden 3D-Kreationen und -Erlebnisse einfacher und weiter verbreitet sein. In VIVERSE Worldssind 3D-Umgebungen nicht nur Orte, an denen technologische Fortschritte präsentiert werden; sie sind Räume, die Teil unseres Alltags werden, ähnlich wie das Teilen von Videos auf YouTube und TikTok oder von Bildern auf Instagram.

Ob es sich um eine Ausstellung, ein Produkt, ein Reiseabenteuer oder einen Online-Unterrichtsraum handelt – all dies lässt sich im Internet in 3D präsentieren und ist von jedem Gerät aus in Echtzeit zugänglich. Für Marken kann dies neue Produkterlebnisse ermöglichen. Für Kreative bedeutet dies eine Erweiterung ihrer Ausdrucksmöglichkeiten. Für normale Nutzer ist es eine neue Möglichkeit, Inhalte zu teilen und Kontakte zu knüpfen – so selbstverständlich wie das Posten von Fotos oder Videos.
Anstatt darauf zu legen, unter welche Bezeichnungen oder Konzepte es fällt, führt VIVERSE Worlds den Geist der Webspiele fort – nun in einem dreidimensionalen Raum. Die Plattformen mögen sich ändern und die Grafik mag verbessert werden, doch das Bedürfnis, Inhalte zu teilen und über das Internet Verbindungen zu knüpfen, ist nie verschwunden. Nun, da die Technologie vorhanden ist und die Voraussetzungen gegeben sind, liegt es an uns, neue, spannende Welten zu erschaffen.
Machen Sie mit!
Möchten Sie Pionierarbeit bei der Entwicklung der nächsten Generation von Web-Erlebnissen leisten? Informieren Sie sich über unser Creator-Programm und erfahren Sie, wie Sie an der Entwicklung der Zukunft von 3D-Inhalten mitwirken können.